Die Meck-Schweizer

Januar 27, 2025, gepostet in NewsletterSteckbrief: Saatje – Saatgutgärtnerei

Portrait Insta 1024x1024 - Steckbrief: Saatje - Saatgutgärtnerei
logo original weiss - Steckbrief: Saatje - Saatgutgärtnerei

Gatschow 25 | 17111 Beggerow
www.saatje.de

Gegründet:
Januar 2022
Betriebsgröße:
2 Kollektivmitglieder, 1 FÖJler*in, viele helfende Hände, 50 Beete, 1 Gewächshaus, 600 m² Beetfläche
Pflanzen:
Gemüse, Kräuter, Blumen – ca. 100 Sorten (alte und neue)
Produkte:
Bio-Saatgut von samenfesten Sorten
Besonderheiten:
· regionale Anpassung durch jährlichen Anbau
· Erhaltungszucht von regionalen Landsorten
Herzensangelegenheit:
Saatgut ist ein Jahrtausende altes Kulturgut und gehört in viele Hände. Dazu gehört eine Kulturtechnik – der Samenbau. Wir geben beides von Herzen gern weiter – in Saatguttütchen und in Samenbauseminaren.

Firmenphilosophie
Mit der Natur arbeiten – und nicht versuchen, ihr das Maximum abzutrotzen – so kümmern wir uns um die Gesundung unseres Bodens (regenerative Landwirtschaft), pflegen unsere Gärtnerei als Ökosystem (es blüht immer etwas) und lauschen der Natur, wohin die Reise geht. Denn in einem gesunden Ökosystem mit einem natürlichen Gleichgewicht können wir wertvolles, fruchtbares Saatgut gewinnen.

Interview mit Stefanie Busch
1. Wann und wie hat es dich hierher verschlagen?
Bisher hat es mich nur teilweise aufs Land verschlagen. Ich pendele zwischen Rostock und Gärtnerei in Wilsen. Seit 2020 kenne ich diesen schönen Ort in Wilsen und habe über meine befreundete Gärtnerei „Wilsener Beerengarten“ angedockt.

2. Was magst du am Leben in deinem Dorf/deiner Stadt?
Wenn ich in den Beeten arbeite, komme ich ganz im Hier und Jetzt an. Die Nachbar*innen, die hier vorbei kommen, haben immer etwas Zeit für einen kurzen Plausch. 

3. Was vermisst du?
In unserer Gärtnerei vermisse ich nichts – es gibt immer leckeres Gemüse und sehr liebe Menschen, die zum Helfen kommen. Die Abwechselung zwischen allein arbeiten und in Gemeinschaft tut gut. 

4. Was sollte man hier unbedingt gesehen haben? 
Dein Tipp:
Natürlich  – unseren Vermehrungsgarten! So viel Kulturpflanzenvielfalt gibt es sonst kaum auf so kleinem Raum!

5. Was machst du, wenn du nicht arbeitest?
Samenbau fühlt sich für mich nicht wie Arbeit an. Wenn ich nicht gärtnere, fahre ich Rad, bin mit meiner Familie zusammen oder lese ein gutes Buch.

6. Was ist dein Lieblingsessen?
Das wechselt von Saison zu Saison. Jetzt gerade: Rosenkohlrisotto

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verfasst von katerstets

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