Regionalbündnis Mecklenburgische Schweiz
Umweltbildung„Think local, act global - Nachhaltig leben mit regionalen Produkten“

Umweltbildung

Hauptsache billig! Dieser Leitspruch spiegelt die Haltung vieler deutscher Verbraucher wider, wenn es um den Konsum von Lebensmitteln geht. Um dies zu bedienen, werden Lebensmittel möglichst billig produziert und nicht selten um die halbe Welt transportiert. Dadurch werden jedoch Qualitätsmängel gefördert, die nur gelegentlich durch größere Lebensmittelskandale ans Licht kommen. Außerdem kaufen wir frisches Obst und Gemüse als „Normprodukt“. Was wir im Verkaufspreis vermeintlich sparen, schlägt sich in einer Reihe von „externen Kosten“ nieder, die letztendlich durch Umwelt und Endverbraucher getragen werden. Dazu zählen Umweltschäden durch Treibhausgas-Emissionen und Verpackungsmüll, Verlust der Artenvielfalt und der Kulturlandschaften, Rückgang bestäubender Insekten, Verschmutzung von Trinkwasser, Böden und Luft und gesundheitsschädliche Auswirkungen auf Konsumenten und Erzeuger, beispielsweise durch Pflanzenschutzmittel (Sustainable Food Trust, UK (2018); Heinrich Böll Stiftung (2008).
Einen Lösungsansatz für einen Teil dieser Probleme bietet die Regionalvermarktung. Regionale Produkte, insbesondere in Bio-Qualität, sind weniger durch Pestizide belastet und dank kürzer Vertriebswege gut für das Klima. Durch ihren Verkauf auf dem regionalen Markt werden Verpackungsmaterialien gespart und heimische Arbeitsplätze unterstützt.

Mit unserem Umweltbildungsprogramm wollen wir das Regional- und Umweltbewusstsein bei Kindern und Erwachsenen stärken. Wir informieren über die Vorteile einer nachhaltigen Regionalvermarktung für die Umwelt und über den Wert regionaler Qualitätsprodukte. Wir wollen außerdem zu mehr Geschmacksbildung ab dem Kindesalter inspirieren. Zum Programm gehören Schulgartenprojekte, Aktionen in Kitas und Schulen, öffentliche Vorträge, informative Wanderungen, Workshops sowie eine Wanderausstellung. Wir gehen in regionale Schulen, Schulgärten, Kindergärten und Seniorenheime, und laden euch in das Dorfhaus Gessin und den Sitz der Naturparkverwaltung Basedow ein.

Unterstützt werden wir durch das Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie und durch die Norddeutsche Stiftung für Umwelt und Entwicklung. Bei der Umsetzung der Umweltbildungsmaßnahmen arbeiten wir Hand in Hand mit dem Naturpark Mecklenburgische Schweiz und Kummerower See, dem BUND-Regionalgruppe Malchiner See und der GemüseAckerdemie.

Ein detailliertes Programm zu den geplanten Aktionen findet ihr bald hier.

Kontakt: finkenwirth@meck-schweizer.de

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